GeldDen Grundstein für weit reichende Handelsbeziehungen legte einst das Salz. Der in Hall geprägte Heller war Zahlungsmittel vom Rheinland bis nach Norditalien, von Tschechien bis ins Elsass.


Schwäbisch Hall beschäftigt sich seit einiger Zeit mit dem Projekt "Haller Häuserlexikon". Es handelt sich hierbei um ein Informationsangebot zur Bau- und Besitzgeschichte der Häuser im Bereich der Altstadt. Grundlage bildet das Primärkataster von 1827. In ihm waren alle Häuser samt Besitzer(in) erfasst. Anliegen des Vorhabens ist vor allem, Daten aus verschiedenen Bereichen zusammenzufügen. Da die heutigen Hausnummern erst 1900 eingeführt wurden, erhofft man sich auf diese Weise eine eindeutige Indentifikation der Gebäude vornehmen zu können.

 

Freilandmuseum Wackershofen

Freilandmuseum
Über eine Fläche von 40 Hektar ist in Wackershofen das Hohenloher Freilandmuseum angesiedelt. Die über 60 Gebäude wurden aus der Region umgesetzt und sind hier Zeugnisse der Vergangenheit.
Das Areal ist in Baugruppen unterteilt, in denen die wertvollen ländlichen Bauten die größte kulturhistorische Einrichtung der Region darstellen. Mit ihrer zeittypischen Einrichtung geben die Häuser Auskunft über dörfliche Bau- und Lebensweise von einst. Dabei stammt das älteste Gebäude aus dem Jahr 1480.

 

WackershofenWackershofen WackershofenWackershofen WackershofenWackershofen

 

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Bahnhof

Kupferzeller Bahnhof

Bahnhof

Das Stationsgebäude wurde zeitgleich mit der Eröffnung der Bahnlinie Waldenburg-Künzelsau am 2. Oktober 1892 in Betrieb genommen. Es war ein Musterbau für zahlreiche weitere Nebenbahnhöfe in Württemberg.

Der Abbau des Bahnhofsgebäudes in Kupferzell fand im Herbst 1989 statt. Von 1990 bis 1993 wurde es wieder auf- und ausgebaut. Das Gebäude hat im Museum seine ursprüngliche Farbgebung erhalten, während es im Inneren in der Zeit um 1930/1950 eingerichtet ist.

Bahnhof

Im Jahr 2000 erfolgte der Bau eines modernen Bahnsteiges direkt an der Strecke Schwäbisch Hall-Hessental-Heilbronn. Mit der Eröffnung des Museumsbahnhofes im Mai 2000 wurde auch der Haltepunktes 'Wackershofen' eingerichtet.

Hallia Venezia

Hallia Venezia

1998 hatten einige Enthusiasten das Fest erstmals initiiert. Inzwischen ist das dem Karneval in Venedig nachempfundene rituelle Maskenspiel zu einer Touristen-Attraktion für Schwäbisch Hall geworden.

Am Sonntag, eine Woche vor Rosenmontag ziehen die Maskenträger(innen) in ihren Kostümen durch die Gassen der Altstadt. Diese sind aufwändig gearbeitet im Stile des Barock oder Rokoko. Fantasie und Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die selbst gefertigten und finanzierten Masken sind ein Abdruck des eigenen Gesichts der Teilnehmerinnen. Der besondere Reiz des Spektakels liegt in der Anonymität der Mitwirkenden.

Die Teilnehmerinnen treffen sich an der Treppe von St. Michael. Zu den Einheimischen gesellen sich Mitwirkende aus anderen Städten und Gemeinden der Region. So können die Zuschauer beim Flanieren auf den Stufen an die 100 Protagonisten bewundern. Das Schreiten auf der Treppe wird von Musik untermalt. Das ist die einzige Umrahmung der Veranstaltung.
Der venezianische Karneval wird auch als "stiller Karneval" bezeichnet. Es gibt keine lustig durch die Stadt ziehenden Menschenmassen. ‚Gesprochen' wird von den Teilnehmerinnen nur mit den Augen, die durch die Masken ihr Umfeld beobachten. Berührungen untereinander sind ebenso tabu. Mittels Gestik verständigt man sich und kommt sich auf diese Weise nah.


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